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Geschrieben von Clarice
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Dienstag, 22. April 2008 |
 Keine permanenten Körperverzierungen mehr für Jugendliche? Bisher musste man sich, zumindest theoretisch, unter 18 eine Einwilligung der Eltern holen, bevor man seinen Körper mit einer Nadel verzieren lassen konnte, aber das soll bald vorbei sein. Der Präsident des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte möchte solchen Körperschmuck für Minderjährige illegal machen. Er sagte, es komme viel zu oft vor, dass Eltern ihre Kinder in die Praxis brächten und Tattoos oder Piercings entfernen lassen wollten, was oft mit Komplikationen wie Entzündungen verbunden sei. Zudem gebe es viel zu viele Studios, die unhygienisch arbeiten oder ihre jungen Kunden nicht nach dem Ausweis fragen. Kritisch sieht Wolfram Hartmann auch die wachsende Zahl an Säuglingen, die Ohrringe tragen. "Die Stecker wachsen oft ein, es gibt langwierige Entzündungen, die Verletzungsgefahr ist groß." Außerdem soll einem Trend vorgebeugt werden, der in den USA bereits etwas völlig Normales ist: Schönheits-OPs für Jugendliche. Die Brustvergrößerung zum Geburtstag, die Nasenkorrektur zum bestandenen Schulabschluss...
SPD und Union befürworten das Verbot.
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Geschrieben von Clarice
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Sonntag, 13. April 2008 |
Na, wolltet ihr eure virtuellen Liebesgrüße auch schon mal mit einer zarten Rosennote versehen? Oder aus dem Urlaub eine laue Meeresbrise verschicken?
Eine Menge Japaner zumindest haben keinen dringlicheren Wunsch - dachte sich NTT Communications und entwickelt nun ein Zusatzgerät fürs Handy, das 16 Duftkartuschen besitzt, woraus sich etwa 200 verschiedene Düfte mischen lassen. 2009 soll das Gerät auf dem Markt kommen, das sich dann auch für Emails nutzen lässt.
Die Benutzer können sich sogar "Fragrance Playlists" erstellen und mit anderen Nutzern teilen oder auch dem Raumerfrischer zuhause eine SMS schreiben - damit es beim Hereinkommen auch schön angenehm riecht.
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Geschrieben von Clarice
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Dienstag, 1. April 2008 |
Schäubles Fingerabdruck war erst der Anfang
Nachdem der CCC bereits die Abdrücke des Innenministers erfolgreich reproduziert und seiner Clubzeitschrift „Datenschleuder“ in der Reihe "biometrisches Sammelalbum" als Folienmodell beigelegt hat, stehen die nächsten Ziele fest: neben Bundeskanzlerin Angela Merkel auch Ex-Innenminister Otto Schily, BKA-Präsident Jörg Ziercke und Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein.
Das erste "Opfer" Schäuble hat am Wochenende sehr kühl auf die Aktion reagiert. "Mein Fingerabdruck ist kein Geheimnis, den kann jeder haben. Ich habe nichts zu befürchten.“
Der CCC möchte beweisen, dass Sicherheitssysteme, die Fingerabdrücke verwenden, nicht so sicher sind wie bisher angenommen. Bereits ein einzelner Abdruck auf einem Glas genügt, um in die Identität einer fremden Person zu schlüpfen und Scanner zu täuschen.
Reisepässe sind seit dem 1. November mit Fingerabdrücken auf einem Chip versehen. Die Abdrücke werden zwar nicht in elektronischen Karteien gespeichert, könnten laut dem CCC aber dennoch ein Sicherheitsrisiko darstellen.
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