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Geschrieben von Clarice
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Freitag, 5. September 2008 |
"Der monatliche Bedarf eines Hundes im Tierheim"
Zwei Wirtschaftswissenschaftler aus Chemnitz kamen in der "Zeitschrift für Wirtschaftspolitik" zu diesem provokanten Ergebnis. Dabei könnte sich der Betroffene natürlich weder Alkohol noch Tabak leisten und hätte für Kultur, Freizeit und Kommunikation monatlich 3€ zur Verfügung. Als maximal angemessen erachten die Wissenschaftler 278€ ohne Miete und Energiekosten und halten den aktuellen Satz von 351€ für viel zu hoch. Bei den 278€ würden für Freizeit und Kommunikation insgesamt 60€ veranschlagt werden. Ein Experte findet hartet Worte für die berechneten 79€ für ein Kind: "Das ist in etwa der monatliche Bedarf eines Hundes in einem Tierheim." Auch der deutsche Gewerkschaftsbund und der Paritätische Wohlfahrtsverband lassen an der Rechnung der zwei Wissenschaftler kein gutes Haar.
Indiskutabel sagen die einen, pseudowissenschaftlich und zynisch die anderen. Es herrscht Einigkeit darüber, dass eine Kürzung des Arbeitslosengelds nur die Einkommensungerechtigkeit in Deutschland verschlimmern würde. |
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Geschrieben von Clarice
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Samstag, 30. August 2008 |
Verfassungsschutz zeigt sich interessiert
Die internationale nationalsozialistische Vereinigung "Blood and Honour"wurde im Jahr 2000 in Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft und verboten. Dennoch wird immer wieder vermutet, dass NPD-Mitglieder die Gruppe unterstützen - heimlich, um die Legalität ihrer Partei nicht zu gefährden. Einige von ihnen könnten nun ganz schön ins Schwitzen geraten: Cracker haben die Daten von fast 32.000 Mitgliedern gestohlen und im Internet veröffentlicht, darunter auch die von 500 deutschen Unterstützern.
Zwar können die Daten nicht als rechtskräftige Beweise genutzt werden, da sie illegal beschafft wurden, aber der Thüringer Verfassungsschutz hat trotzdem bereits Interesse bekundet.
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Geschrieben von Clarice
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Sonntag, 10. August 2008 |
Was Fingerabdrücke alles verraten können
Bisher war es sehr aufwändig, einen Fingerabdruck zu analysieren. Er musste gelöst und präpariert werden, um danach im Vakuum elektrisch geladen zu werden. Kriminalisten am Tatort half diese Methode wenig. Nun hat ein Forscher der Purdue-University in Indiana ein neues Verfahren entwickelt, mit welchem ein Abdruck sehr viel schneller und einfacher chemisch analysiert werden kann. Man nimmt den Abdruck mit einem Stück Klebeband ab und besprüht ihn mit Wasser, das beim Zerstäuben elektrisch geladen wird. Dadurch wird das Vakuum unnötig und die Bestandteile können sofort weiter untersucht werden. In der Fachsprache heißt die Methode "Desorption Electrospray Ionization" (DESI).
Was damit nun sehr viel schneller feststellbar ist: was eine Person kurz zuvor angefasst hat, seien das nun Drogen, Sprengstoff oder die Hauskatze. Außerdem können jetzt auch sich überlappende Fingerabdrücke eindeutig voneinander unterschieden werden.
Was sich damit anstellen lässt? In nächster Zeit vermutlich noch nicht viel, da die Messergebnisse für normale Beamte viel zu kompliziert seien, aber der Forscher selbst meint: "Ob nun früher oder später: Das Prinzip von DESI wird unausweichlich bei Sicherheitskontrollen zum Einsatz kommen."
Vielleicht müssen wir dann am Flughafen den Daumen auf eine kleine Glasplatte legen und der Kontrolleur am Schalter speichert ab, was wir gefrühstückt haben, welche Rasse unser Haustier hat, welche unsere Lieblingsseife ist und welchen Sofabezug wir bevorzugen...
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